DSV-Team und Freitag verpassen Podest

Japaner Kobayashi sorgt in Wisla für Überraschung. Norwegen im Teamwettbewerb am konstantesten.

Junshiro Kobayashi gewinnt den ersten Weltcup in der neuen Saison und in seiner Karriere überhaupt. Mit Sprüngen auf 124 und 126,5 Meter verwies der Japaner die Top-Favoriten Kamil Stoch (POL) und Stefan Kraft (AUT) auf die Plätze zwei und drei. In einem spannenden Finaldurchgang profitierte er am meisten von den wechselnden Bedingungen.

Richard Freitag, der zur Halbzeit noch in Führung lag, erging es genau gegenteilig. Bei starkem Rückenwind kam er nicht über 120 Meter hinaus und fiel damit auf den undankbaren vierten Platz zurück. Das deutsche Team konnte in der Breite dennoch einen positiven Auftakt verbuchen. Neben Freitag schafften es zwei weitere DSV-Adler in die Top Ten: Andreas Wellinger als neunter und Stephan Leyhe, der nach einem schwachen Finalsprung von Platz sechs auf zehn zurückfiel.

Einen Tag zuvor konnte die Mannschaft von Werner Schuster weniger überzeugen. Beim Teamwettbewerb musste sich das Quartett um Stephan Leyhe, Markus Eisenbichler, Richard Freitag und Andreas Wellinger ebenfalls mit dem vierten Platz zufriedengeben. Den Sieg sicherte sich die Mannschaft aus Norwegen, vor Polen und Österreich.

Am kommenden Wochenende steht dann die Reise nach Kuusamo in Finnland auf dem Programm. 

20.11.2017

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