DSV verpasst Podest, Wellinger bester Deutscher

Beim Skifliegen in Planica zeigte Domen Prevc einmal mehr seine Ausnahmestellung. Der Slowene sicherte sich vor heimischem Publikum zwei souveräne Sprünge und den Sieg vor Ren Nikaido und Daniel Tschofenig. Für das deutsche Team glänzte Andreas Wellinger als bester Deutscher auf Rang acht, während Stefan Embacher nach einem Sturz einen Rückschlag in der Skiflug-Gesamtwertung hinnehmen musste.

Domen Prevc hat beim Skifliegen in Planica einmal mehr seine Ausnahmestellung unter Beweis gestellt. Der Slowene landete vor heimischem Publikum zwei souveräne Sprünge und sicherte sich den Sieg vor dem Japaner Ren Nikaido und dem Österreicher Daniel Tschofenig. Bester Deutscher wurde Andreas Wellinger auf Rang acht.

Für einen dramatischen Moment sorgte Stefan Embacher: Im zweiten Durchgang verlor der Österreicher die Balance und stürzte. Glücklicherweise konnte Embacher selbstständig aufstehen und den Auslauf verlassen. Sportlich war der Sturz jedoch bitter: Embacher hatte nach seinem Sieg in Vikersund die Führung in der Skiflug-Gesamtwertung übernommen und lag vor dem Saisonfinale 15 Punkte vor Prevc. Der Slowene konnte nun von Embachers Rückschlag profitieren und seine perfekte Saison - Vierschanzentournee, Gesamtweltcup, Olympiasieg, Skiflug-Weltmeistertitel - mit der Skiflug-Kugel krönen.

Persönliche Premiere für Raimund

Olympiasieger Philipp Raimund feierte in Planica seine Skiflug-Premiere. In den vergangenen Jahren hatte er wegen Höhenangst auf eine Teilnahme verzichtet, in dieser Saison fühlte er sich jedoch bereit. Raimund belegte Platz 28, die Bedingungen waren mit starkem Wind alles andere als einsteigerfreundlich. Beste deutsche Leistungen zeigten Andreas Wellinger (8.), Karl Geiger (12.) und Pius Paschke (24.).

Zu den Ergebnissen von Freitag.

Teamwettkampf: Deutschland ohne Podest

Auch beim letzten Teamwettkampf des Winters verfehlten die deutschen Skispringer in Planica das Podest knapp. Das Quartett aus Karl Geiger, Andreas Wellinger, Philipp Raimund und Pius Paschke landete auf Rang vier. Österreich gewann vor Japan und Norwegen, die Slowenen um Prevc belegten Platz fünf. Starke Windböen führten zu mehreren Unterbrechungen, erschwerten die Bedingungen und machten das Springen besonders anspruchsvoll.

Geiger und Wellinger zeigten mit 238,5 bzw. 230 Metern im ersten Durchgang beeindruckende Leistungen, konnten den Rückstand auf die Podestplätze jedoch nicht aufholen. Paschke und Raimund hatten ebenfalls mit den schwierigen Bedingungen zu kämpfen.

Zu den Team-Ergebnissen.

Lindvik setzt den Schlusspunkt am Sonntag

Zum Abschluss des Wochenendes sorgte Marius Lindvik für eine Überraschung. Der Norweger gewann mit Flügen auf 238,5 und 231 Meter das letzte Skifliegen der Saison und feierte damit seinen ersten Saisonsieg. Hinter ihm landeten Domen Prevc und sein Teamkollege Johann André Forfang.

Zu den Ergebnissen von Sonntag.

Für das deutsche Team verlief das Finale souverän. Karl Geiger wurde Achter und damit bester DSV-Athlet, während Andreas Wellinger die Top Ten knapp verpasste. Zugleich war es der letzte Wettkampf unter Bundestrainer Stefan Horngacher, dessen Nachfolger offiziell noch nicht feststeht. Zudem verabschiedeten sich Kamil Stoch und Manuel Fettner von der großen Bühne. Stoch, dreifacher Olympiasieger, dominierte lange das Skispringen, während Fettner nach 25 Jahren Weltcup-Karriere seine Laufbahn beendete.

Zur Gesamtwertung.

30.03.2026

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