Domen Prevc gewinnt das Neujahrsskispringen
Traditionell stand auch in diesem Jahr am 1. Januar das Neujahrsskispringen auf der Großen Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen auf dem Programm der Vierschanzentournee. Bei bestem Wetter und vor einer mit 22.000 Zuschauern ausverkauften Kulisse sprang der Slowene Domen Prevc der Konkurrenz davon. Mit Weiten von 143 und 141 Metern sicherte er sich souverän den Tagessieg.
Aus deutscher Sicht konnten erneut Felix Hoffmann und Philipp Raimund mit konstanten Leistungen und starken Sprüngen vor heimischem Publikum überzeugen. Nach dem ersten Durchgang lagen die beiden DSV-Athleten auf den Plätzen fünf und sechs. Das Podest schien damit für beide noch in Reichweite für den zweiten Wertungsdurchgang.
Im anschließenden Finaldurchlauf knüpften beide an ihre Leistungen aus dem ersten Durchgang an. Felix Hoffmann landete bei starken 136 Metern und belegte am Ende Rang sechs. An der Reihenfolge der beiden Deutschen änderte sich jedoch nichts, denn Philipp Raimund sprang mit 135 Metern auf Platz sieben und reihte sich damit direkt hinter seinem Teamkollegen ein.
Philipp Raimund nach dem Wettkampf: „Es ist krass, wenn man sieht, wie groß der Abstand zu Domen ist. Er macht brutal gute Sprünge und hat ein Fluggefühl, von dem ich momentan nur träumen kann. Nichtsdestotrotz waren meine Sprünge auf einem guten Niveau. Das ist für mich das Wichtigste.“
Pius Paschke meldete sich nach dem verpassten zweiten Durchgang in Oberstdorf im Finaldurchgang zurück. Mit Platz 23 sicherte er sich den Einzug in die zweite Runde. Der 35-Jährige konnte zwar nicht ganz mit den Besten mithalten, durfte sich am Ende aber über Rang 21 freuen. Für den Sechsten des Gesamtweltcups der Vorsaison ist diese Platzierung ein solides Ergebnis, nachdem er zuvor in Oberstdorf noch in den K.-o.-Duellen ausgeschieden war.
Weniger überzeugend verlief der Wettkampf hingegen für seinen Duellpartner Karl Geiger. Trotz eines guten Qualifikationssprungs am Vortag verpasste er den zweiten Durchgang und konnte sich auch nicht über die Lucky-Loser-Regel qualifizieren. Auch Ben Bayer konnte nicht an seine starke Qualifikationsleistung anknüpfen und unterlag im ersten Durchgang dem gut aufgelegten Sandro Hauswirth. Am Ende stand für Geiger Rang 33 und für Bayer Rang 43 zu Buche. Den Einzug in die nächste Runde verpasste zudem Andreas Wellinger, der sein Duell gegen Robin Pedersen verlor und nicht über Platz 32 hinauskam.
Zu den offiziellen Ergebnissen des Neujahrsskispringen













