Felix Hoffmann auf Platz fünf in Innsbruck
Die dritte Station der Vierschanzentournee am Bergisel in Innsbruck brachte aus deutscher Sicht vor allem eine Konstante hervor. Felix Hoffmann bestätigte erneut seine starke Form und unterstrich seine Ambitionen auf einen Spitzenplatz in der Gesamtwertung der Tournee. Während andere DSV-Springer weiter nach Stabilität suchen, überzeugt der Thüringer mit starken Sprüngen. Mit Weiten auf 126,5 und 130,5 Meter arbeitete er sich im Finaldurchgang noch einen Rang nach vorne. Am Ende stand ein starker fünfter Platz, der ihn auch in der Tournee-Gesamtwertung weiter in Schlagdistanz zum Podium hält.
Hinter Hoffmann präsentierte sich Philipp Raimund als zweitbester Deutscher. Auch wenn der Aufenthalt in Innsbruck vielleicht nicht ganz nach Plan verlief, inklusive eines Sturzes im Auslauf während der Quali und einer ungeplanten Aufzugspause, zeigte der 25-Jährige einen soliden Wettkampf. Mit Sprüngen auf 126 und 125 Meter belegte Raimund am Ende Rang zwölf.
Nach einigem Zittern schaffte es auch Pius Paschke am Bergisel in den Finaldurchgang. Nach einem verlorenen K.O.-Duell rutschte er als Lucky Loser in den zweiten Durchgang, konnte dort jedoch nicht mehr zulegen. Sein zweiter Sprung auf 118 Meter bedeutete am Ende Platz 28.
Für Karl Geiger und Andreas Wellinger bleibt die Vierschanzentournee hingegen eine Herausforderung. Beide schafften zwar die Qualifikation, mussten den Wettkampf jedoch nach einem Durchgang beenden. Geiger verpasste das Finale nur knapp und landete auf Rang 31. Wellinger setzt seine Landung unglücklich, die sich negativ auf die Noten auswirkte und ihn letztlich frühzeitig aus dem Wettbewerb warf. Die Suche nach der nötigen Leichtigkeit im System setzt sich für die Routiniers im Team damit weiter fort.
Horngacher resümiert nach dem Wettkampf: „Die Bedingungen waren wirklich super heute, sehr fair gewesen. Mit Felix bin ich sehr, sehr zufrieden, er hat einen super zweiten Sprung gezeigt. Philipp den ersten sehr gut, der zweite leider nicht ganz so gut. Ich denke, für Bergisel können wir hier definitiv zufrieden sein. Wir haben gute Leistungen abgerufen, auch die etwas schwächelnden Sportler hinten haben sich leicht verbessert. Jetzt sind wir auf dem richtigen Weg.“
Den Tagessieg am Bergisel sicherte sich der Japaner Ren Nikaido, der damit auch den ersten Weltcupsieg seiner Karriere feiert. Domen Prevc belegt Platz zwei und führt weiterhin die Gesamtwertung der Vierschanzentournee an. Stephan Embacher aus Österreich komplettiert das Podium.
Zu den offiziellen Ergebnissen am Bergisel













