Hoffmann bester DSV-Springer bei Quali in Innsbruck
Die Qualifikation am Schicksalsberg von Innsbruck verlief für die Athleten des DSV alles in allem nach Wunsch. Alle fünf Athleten schafften den Sprung unter die Top 50 und damit in den Wettkampf am morgigen Tag. Das beste deutsche Resultat erzielte Felix Hoffmann, der mit einer Weite von 123,2 Metern auf 126,8 Punkte kam und sich damit Rang fünf sicherte. Er musste sich dabei gleich von fünf Springern aus Österreich geschlagen geben die bei ihrem ersten Heimweltcup der Saison eindrucksvoll auftrumpften. Jan Hörl gewann die Qualifikation am Bergisel mit 132,5 Punkten vor Stefan Kraft (131,6 Punkte), Stephan Embacher (129,4 Punkte) und Daniel Tschofenig (127,9 Punkte).
Mit einer soliden Leistung sicherte sich Pius Paschke seinen Startplatz für den morgigen Wettkampf. Ein Sprung auf 119 Meter bedeutete am Ende Rang 23. Auch Karl Geiger qualifizierte sich für den Wettkampftag. Der Oberstdorfer kam auf 115,5 Meter und belegte damit Position 38 der Gesamtwertung.
Karl Geiger resümiert nach seinem Sprung:
„Ich würde sagen, dass heute ein sehr positiver Tag war. Ich war bei jedem Sprung extrem konzentriert. Vor allem beim zweiten Sprung habe ich wieder etwas gespürt, was ich schon lange nicht mehr gespürt hatte. Der Qualifikationssprung war etwas angespannter, mit mehr, sagen wir mal, Härte, aber insgesamt war es ein guter Tag.“
Andreas Wellinger musste nach einem Sprung auf 115 Meter lange zittern, ehe nach dem Sprung von Marius Lindvik seine Qualifikation feststand. Aufgrund einer Disqualifikation des Polen Pawel Wasek rückte Wellinger schließlich auf Rang 49 vor.
Andreas Wellinger im anschließenden Interview: „In den letzten Tagen gab es einige bessere Sprünge, aber auch einige Sprünge, die nicht so gut gelaufen sind. Wir arbeiten hart daran, eine Lösung zu finden, um es einfacher zu machen. Hin und wieder gibt es bestimmte Teile des Sprungs, bei denen ich sagen kann: „Ja, das war ein Schritt nach vorne.“ Aber dieser Fluss, diese Leichtigkeit fehlt im Moment voll. Ich merke es beim Absprung, ab dann ist es einfach nur ein Kampf. Es ist mühsam.“
Nach einer längeren Pause aufgrund zu starker Windbedingungen hatten die letzten vier Springer, darunter auch Philipp Raimund, mit starkem Rückenwind zu kämpfen. Raimund gelang am Ende ein Sprung auf 116,5 Meter. Mit 115,3 Punkten teilte er sich Platz 16 mit seinem Trainingskameraden Vladimir Zografski.
Am Bergisel warten folgende K.O.-Duelle auf die deutschen Athleten:
- Philipp Raimund vs. Felix Trunz (Schweiz)
- Felix Hoffmann vs. Alex Insam (Italien)
- Andreas Wellinger vs. Stefan Kraft (Österreich)
- Pius Paschke vs. Gregor Deschwanden (Schweiz)
- Karl Geiger vs. Sandro Hauswirth (Schweiz)
Ebenfalls betroffen von den Windverhältnissen war der aktuell Tourneeführende Domen Prevc. Nach einer Weite über 112 Meter und 109,8 Punkten hieß es für den Slowenen am Ende nur Platz 30.
Die offiziellen Ergebnisse der Qualifikation













