Hoffmann jubelt über Platz drei

Felix Hoffmann springt bei der Auftaktveranstaltung der Vierschanzentournee „überraschend“ aufs Podium. Philipp Raimund bestätigte seine starke Form mit Rang 5. Leider schieden die weiteren DSV-Athleten dagegen frühzeitig aus und schafften es nicht in den zweiten Durchgang.

Vor 25.500 Zuschauern im restlos ausverkauften Stadion an der Schattenbergschanze ist die 74. Vierschanzentournee mit einem eindrucksvollen Auftritt von Domen Prevc gestartet. Aber auch das Deutsche Team hat Grund zum Jubeln. Allen voran Felix Hoffmann präsentierte sich in starker Verfassung. Der 28-Jährige knüpfte an seine Leistungen aus dem Weltcup in Engelberg an und landete mit Sprüngen auf 132,5 und 136 Meter zunächst auf Rang vier.
Erst kurz vor der Siegerehrung wird dann bekannt, dass der Slowene Timi Zajc wegen eines zu großen Sprunganzugs nachträglich disqualifiziert wird. Hoffmann rückte dadurch auf den dritten Platz vor und durfte sich überraschend über seinen Podestplatz freuen. Entsprechend ungläubig reagierte der DSV-Athlet, der mit seinen Sprüngen bereits zuvor zufrieden gewesen war.

Auch Philipp Raimund wusste zu überzeugen. Der für den SC Oberstdorf startende Springer zeigte vor heimischem Publikum starke Nerven und bestätigte seine gute Qualifikationsleistung. Mit Weiten von 136 und 133 Metern belegte er Rang fünf und hielt damit Anschluss an die Spitzengruppe. Philipp unterstreicht mit seinen Leistungen erneut, dass er sich in dieser Saison im Kreis der Besten etabliert hat.
Philipp Raimund nach dem Wettkampf über seine eigene Leistung: „Meine Sprünge waren zwar noch nicht auf dem allerbesten Level, aber ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden. Ich bin relativ nah am Platz 2 der Tournee. Deswegen kann ich, glaube ich, ganz zufrieden sein.“

Weniger glücklich verlief der Wettkampf für die übrigen deutschen Starter. Andreas Wellinger schied im K.-o.-Duell ausgerechnet gegen Hoffmann aus. Nach einem Sprung auf 110,5 Meter fand er auch in diesem Wettkampf leider nicht zu seinem gewohnten Rhythmus und beendete den Wettkampf als Vorletzter. Wellinger hatte zuletzt auf einen Start in Engelberg verzichtet, um einen extra Trainingsblock vor der Tournee einzulegen.

Auch Pius Paschke verpasste den Finaldurchgang denkbar knapp. Mit 122,5 Metern fehlten dem Vorjahressechsten der Tourneegesamtwertung lediglich 0,3 Punkte zum Weiterkommen, ein Lucky-Loser-Platz blieb ihm verwehrt. Constantin Schmid (109 Meter) und Luca Roth (114 Meter) mussten sich in ihren Duellen gegen Ryoyu Kobayashi beziehungsweise Jan Hörl geschlagen geben. Karl Geiger war bereits in der Qualifikation gescheitert und kam beim Auftaktspringen nicht zum Einsatz.

Die Ergebnisse des Wettkampfes im Überblick

29.12.2025

Presenting Sponsor Vierschanzentournee
Hauptsponsoren Bauhaus
Veltins
Liqui Moly
Hoermann
FIS Sponsoren FIS
LaVita
Mitsubishi
DSV
Garmisch-Partenkirchen
Viessmann
Chiq
Hylo