Paschke bester deutscher Springer in Zakopane

Pius Paschke gelingt ein Top-Ten-Resultat und er wird bester Deutscher im Einzel von Zakopane. Karl Geiger verpasst den Einzug in die zweite Runde um lediglich 1,1 Punkte. Im Super-Team-Wettbewerb muss sich Deutschland hingegen mit dem sechsten Platz zufriedengeben.

Der Weltcup in Zakopane brachte für das deutsche Team einige Widrigkeiten und veränderte Rahmenbedingungen mit sich, beginnend bereits beim Aufgebot für das Wochenende im polnischen Zakopane. Die beiden aktuell stärksten Athleten des Deutschen Skiverbands, Felix Hoffmann und Philipp Raimund, reisten nicht zum Weltcup an. Beide mussten das Wochenende verletzungs- beziehungsweise krankheitsbedingt auslassen. Hoffmann hatte die Vierschanzentournee als bester Deutscher auf Platz sechs in den Top Ten der Gesamtwertung beendet, Raimund folgte ihm nur knapp dahinter auf Rang acht. Entsprechend ging das deutsche Team mit reduzierter Besetzung an den Start.

Im Super Team Wettkampf am Samstag traten Karl Geiger und Pius Paschke für den DSV an. Auch wenn Andreas Wellinger im vorangegangenen Training die besseren Sprünge gezeigt hatte, erhielt Geiger aufgrund seiner besseren Platzierung in der Qualifikation den Vorzug. In einem nervenaufreibenden Springen fanden die beiden DSV-Athleten nur schwer in den Wettkampf. Nach den ersten Durchgängen bewegte sich das deutsche Duo im hinteren Mittelfeld und musste zeitweise sogar um den Einzug in den Finaldurchgang bangen. Am Ende stand Rang sechs zu Buche. Immerhin konnten die beiden DSV-Springer im Finaldurchgang noch das Team aus Finnland und die Ukraine hinter sich lassen. Nicht zuletzt dank eines guten Sprungs von Geiger auf 130 Meter. Dennoch ist dieser sechste Platz eher ernüchternd einzuordnen, da der Abstand zur Spitze deutlich ausfiel.

Zu den Ergebnisses des Super Team Wettbewerbes

Im Einzelspringen am Sonntag zeigte sich aus deutscher Sicht ein leicht positiver Trend. Vor allem Pius Paschke wusste unter schwierigen Bedingungen zu überzeugen. Mit Sprüngen auf 130,0 und 131,5 Meter steigerte er sich im zweiten Durchgang trotz starken Schneefalls und belegte am Ende einen starken neunten Platz – sein bislang bestes Resultat der Saison. Andreas Wellinger erreichte ebenfalls den Finaldurchgang, konnte seine Position aus dem ersten Durchgang jedoch nicht ganz halten und landete schließlich auf Rang 22. Er zeigte sich nach dem Wettkampf dennoch zufrieden mit einzelnen Ansätzen, insbesondere angesichts der wechselhaften Windbedingungen, die den Finaldurchgang immer wieder unterbrachen.

Für Karl Geiger verlief das Wochenende hingegen erneut unglücklich. Im Einzel verpasste der Oberstdorfer als 31. den Finaldurchgang nur knapp. Mit einem Sprung auf 124,5 Meter fehlten ihm lediglich 1,1 Punkte auf die Top 30. Trotz erkennbarer Fortschritte im Training und in der Qualifikation blieb ihm damit erneut ein Punkteergebnis verwehrt. Insgesamt verlässt das deutsche Team Zakopane mit gemischten Eindrücken und richtet den Blick nun auf die kommenden Weltcups in Sapporo (Japan).

Zu den Ergebnissen des Einzelspringens in Zakopane

12.01.2026

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