Raimund mit viertem Podest in Serie
Der erste Heimweltcup in Klingenthal begann aus deutscher Sicht vielversprechend. Bereits am Freitagabend setzte Philipp Raimund ein Ausrufezeichen und sicherte sich mit einem Sprung auf 139,5 Meter die Tagesbestweite sowie den Sieg in der Qualifikation. Neu im Aufgebot stand Luca Roth, der für Karl Geiger nachrückte. Geiger war nach zuletzt schwächeren Ergebnissen aus dem Weltcupteam genommen worden und absolvierte in Oberstdorf eine zusätzliche Trainingseinheit.
In der Qualifikation konnten alle fünf deutschen Springer das Ticket für den Wettkampf lösen.
Im Wettkampf am Samstag bestätigte Raimund seine starke Form der vergangenen Wochen eindrucksvoll. Mit Sprüngen auf 131 und 134 Meter belegte er einen starken dritten Rang und feierte damit bereits seine vierte Podestplatzierung in Serie. Für die übrigen deutschen Springer verlief der Wettkampf hingegen enttäuschend. Felix Hoffmann wurde als zweitbester Deutscher 27. Pius Paschke und Andreas Wellinger verpassten den Finaldurchgang deutlich und schieden auf den Plätzen 41 und 40 aus. Wellinger kündigte im Anschluss an, beim nächsten Weltcup in Engelberg nicht an den Start zu gehen, um stattdessen eine zusätzliche Trainingseinheit einzulegen und mit neuem Schwung in die Vierschanzentournee zurückzukehren. Auch Luca Roth verpasste als 45. den zweiten Durchgang.
Zu den offiziellen Ergebnissen vom Samstag
Am Sonntag stand in Klingenthal ein weiteres Einzelspringen auf dem Programm. Besonders bitter verlief der Tag erneut für Andreas Wellinger: Nach 111,5 Metern und Rang 57 scheiterte er bereits in der Qualifikation.
Bester Deutscher im Einzel am Sonntag wurde erneut Philipp Raimund, der den Wettkampf auf Platz 10 beendete. Dahinter folgte Felix Hoffmann auf Rang 12, der sich im zweiten Durchgang unter nebligen Bedingungen deutlich steigern konnte. Pius Paschke flog auf Platz 26, während Luca Roth als 43. erneut den Einzug in den Finaldurchgang verpasste.
Zu den offiziellen Ergebnissen vom Sonntag
Die Form im deutschen Team bleibt damit insgesamt weiterhin ernüchternd und lässt noch reichlich Luft nach oben. Mehrere Springer sind in der noch jungen Saison weiterhin auf der Suche nach ihrer Bestform. In Engelberg steht nun die letzte Weltcupstation vor der Vierschanzentournee an – allerdings ohne Andreas Wellinger, der wie angekündigt nicht zum Aufgebot gehören wird.













