Wechselhafte Leistungen beim Auftakt in Lillehammer

Mit Höhen und Tiefen ist das deutsche Team in die neue Saison gestartet. Starke Einzelleistungen wechselten sich mit frühen Ausfällen ab. Für einen positiven Höhepunkt sorgte Felix Hoffmann mit seinem ersten Weltcup-Podest. Die Auftaktresultate zeigen dennoch: Einige Top-Athleten müssen ihre Wettkampfform erst noch finden.

Der Weltcupauftakt in Lillehammer bot am vergangenen Wochenende gleich mehrere Wettbewerbe: Nach dem Mixed-Team-Event am Freitag folgten für die Damen und Herren an den beiden darauffolgenden Tagen jeweils eine Qualifikation und ein Einzelwettkampf. 

Im Mixed-Wettbewerb gingen Selina Freitag, Katharina Schmid, Philipp Raimund und Felix Hoffmann für Deutschland an den Start. Im ersten Wettkampf der Saison reichte es für das Quartett mit Platz vier knapp nicht für den Sprung auf das Podest. Den Sieg sicherte sich das Team aus Japan, vor Slowenien und Österreich.
Zum offiziellen Endergebnis des Mix-Team-Wettbewerbs

Licht und Schatten beim ersten Einzelspringen
Die Trainingssprünge am Freitag hatten bereits erahnen lassen, dass es für einige DSV-Athleten ein schwieriger Einstieg werden könnte. Auch in der Qualifikation zeigte sich ein gemischtes Bild. Andreas Wellinger und Pius Paschke verpassten den Einzug in den Wettkampf, während sich Karl Geiger mit Rang 41 nur knapp qualifizierte. Im anschließenden Wettbewerb war für Geiger jedoch im ersten Durchgang Schluss. 120,5 Meter und ein 40. Rang reichten nicht für den Sprung in den zweiten Durchgang.

Während Hoffmann bereits in der Qualifikation mit Rang 3 glänzte, verbesserte Raimund seine Trainingsleistungen auf einen guten 7. Platz. Auch im anschließenden Einzelwettbewerb konnte Hoffmann seine starke Form bestätigen und lag nach dem ersten Durchgang sogar auf Podestkurs. Im zweiten Versuch verlor er jedoch etwas an Boden und landete schließlich auf Platz 10. Raimund verbesserte sich im Vergleich zur Qualifikation um einen Rang und wurde starker Sechster.
Der Sieg beim ersten Einzelwettkampf der Saison ging an Daniel Tschofenig, gefolgt von seinen Landsmännern Jan Hörl und Stefan Kraft, die das österreichische Dreifachpodest perfekt machten.
Zum offiziellen Endergebnis des Wettbewerbs am Samstag 

Aufsteigende Leistungen und deutsches Podest am Sonntag 
Am Sonntag gelang es allen fünf DSV-Adlern, die Qualifikation zu überstehen. Auch wenn die Leistungen insgesamt gesteigert waren, blieb der Tag für Andreas Wellinger weiterhin schwierig. 123,5 Meter und Platz 40 reichten erneut nicht für den Finaldurchgang. Pius Paschke präsentierte sich stabiler und belegte am Ende Rang 27. Karl Geiger zeigte ebenfalls eine ansteigende Leistungskurve gegenüber dem Vortag und wurde 23.

Für die deutschen Erfolgsmomente sorgten auch an diesem Tag die beiden jüngsten im DSV-Aufgebot, Philipp Raimund und Felix Hoffmann. Beide überzeugten mit konstanter Form und sauberen, technisch starken Sprüngen. Am Ende trennten die beiden gerade einmal 0,8 Punkte. Mit dem besseren Ende für Felix Hoffmann, der mit einem herausragenden Wettkampf den ersten Weltcup-Podestplatz seiner Karriere feiern durfte. Raimund wurde hervorragender Vierter und zeigte sich trotz knapp verpassten Podests sehr zufrieden. Besonders, weil er damit seine starke Leistung aus dem Sommer bestätigen konnte.
Der Tagessieg ging an den Japaner Ryoyu Kobayashi vor dem Slowenen Domen Prevc.
Zum offiziellen Endergebnis des Wettbewerbs am Sonntag

Die Wettkämpfe in Lillehammer haben gezeigt, wie hoch die Leistungsdichte in dieser Saison ist. Besonders Hoffmann und Raimund sorgten für positive Überraschungen und dürfen in den kommenden Wochen mit viel Selbstbewusstsein an den Start gehen. Schon am Dienstag geht es weiter: In Falun stehen die nächsten Einzelwettkämpfe auf der Groß- und der Normalschanze an.

24.11.2025

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