Wellinger im windigen Ruka bester Deutscher
In Ruka, Finnland, wurde am Wochenende der nächste Weltcup der Skispringer ausgetragen. Die große Rukatunturi-Schanze ist bekannt für ihre Windanfälligkeit und oft anspruchsvollen Bedingungen. So auch an diesem Wochenende. Nachdem die Qualifikation am Freitag verschoben wurde, konnte ein Trainingssprung und die Vorentscheidungsrunde noch vor dem offiziellen Wettkampf am Samstag durchgeführt werden. Dabei qualifizierten sich alle DSV-Adler für den anschließenden Einzelwettbewerb.
Im ersten Sprung machte vor allem Andreas Wellinger auf sich aufmerksam. Der Chiemgauer zeigte einen starken Sprung und stand mit 127,5 Metern zwischenzeitlich auf Rang sieben. Philipp Raimund hingegen hatte bei schwierigen Windverhältnissen zu kämpfen. Seine 120 Meter und insgesamt 98 Punkte bedeuteten Platz 32.
Aufgrund des beständigen Windes und des anhaltenden Schneeregens musste der Wettkampf nach dem ersten Durchgang jedoch vorzeitig abgebrochen werden. Die Springer verloren in der Anlaufspur zunehmend an Geschwindigkeit, was ein faires und sicheres Fortsetzen unmöglich machte. Somit blieben die Ergebnisse des ersten Durchgangs bestehen. Andreas Wellinger springt mit Platz 7 somit zu seinem bisher besten Saisonergebnis. Pius Paschke erreichte Rang 9, Felix Hoffmann landete auf Platz 11 und Karl Geiger auf Rang 27.
Hier geht‘s zu den offiziellen Ergebnissen vom Wettkampf am Samstag
Am Sonntag konnte sowohl die geplante Qualifikation am Morgen als auch der Wettkampf am Nachmittag nicht ausgetragen werden. Anhaltend starke Windbedingungen machten einen fairen und sicheren Wettkampf unmöglich. Das ausgefallene Einzelspringen soll nun in Lahti nachgeholt werden.













