Eisenbichler erfolgreich in Oberstdorf

Beim langen Skiflugwochenende auf der Heini-Klopfer-Schanze von Oberstdorf war Markus Eisenbichler der beste Mann des Deutschen Teams.

Dass es gleich am ersten Tag fürs Stockerl reichte, konnte ein begeisterter Markus Eisenbichler auf der Pressekonferenz nach dem Wettkampf am Freitag (der an die Quali angehängt wurde, um einen der ausgefallenen Bewerbe von Titisee-Neustadt nachzuholen) selbst kaum glauben. Dritter war er geworden, hinter dem slowenischen Überraschungssieger Timi Zajc, der damit im allerersten Anlauf ein Weltcup-Skifliegen gewinnen konnte und Dawid Kubacki. Der erschöpfte Eisenbichler kündigte danach an, sich sofort ins Bett zu legen.

Gleicher Ort, nächster Tag: Auch am Samstagabend wurde Eisenbichler im Pressezelt vorstellig, diesmal als Zweitplatzierter. Und das, obwohl er trotz des Vorsatzes sehr schlecht geschlafen hatte. Sieger wurde an diesem zweiten Tag Ryoyu Kobayashi, der sich wiederum nur um die Winzigkeit von 0,5 Punkten durchsetzte; der dritte Rang ging an den Österreicher Stefan Kraft.

Der Trend zeigte damit für Eisenbichler anscheinend nach oben, in Richtung Spitze des Podiums, erster Weltcupsieg. Doch am Sonntag musste der Bayer dem langen Wochenende doch Tribut zahlen und konnte nicht um den Tagessieg mitspringen. Er wurde Zehnter. Umso mehr freute sich dafür Kamil Stoch: Der polnische Überflieger feierte seinen ersten Saisonsieg ausgelassen; da war es auch egal, dass er sich mit seinen weit ausgebreiteten Armen kurz an der Heizlampe in der Leader's Box verbrannte. Hinter ihm auf dem Podium reihten sich Evgeniy Klimov, das Geburtstagskind aus Russland und Dawid Kubacki ein. 

05.02.2019

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