Deutsches Team mit Silber zum Abschluss

Norwegen souverän zum Olympiasieg. Wellinger setzt sich zweimal gegen Stoch durch.

Die deutsche Mannschaft landet beim Teamwettbewerb auf Rang zwei und muss sich nur den derzeit schier übermächtigen Norwegern geschlagen geben. Die zeigten beim letzten Skisprung-Wettkampf der Olympischen Spiele 2018 noch einmal, dass derzeit kein Weg an ihnen vorbeiführt. Mit einem deutlichen Vorsprung von circa 23 Punkten sicherten sich Daniel Andre Tande, Andreas Stjernen, Johann Andre Forfang und Robert Johansson souverän die Goldmedaille.

Das deutsche Team um Karl Geiger, Stephan Leyhe, Richard Freitag und Andreas Wellinger konnte da nicht ganz mithalten, freute sich aber dennoch riesig über Rang zwei. Und der war zu keinem Zeitpunkt des Wettkampfs sicher. Bis zuletzt musste das Quartett von Bundestrainer Werner Schuster zittern, denn die polnische Mannschaft um Olympiasieger Kamil Stoch sowie Maciej Kot, Stefan Hula und Dawid Kubacki hielt bis zum letzten Sprung Schritt. Doch DSV-Schlussspringer Wellinger behielt die Nerven und zeigte einmal mehr, wie gut er in PyeongChang zurechtkommt. In beiden Durchgängen konnte er sich gegen Stoch durchsetzen und sicherte so seinem Team die Silbermedaille.

Österreich und Slowenien verpassten die erhofften Medaillen deutlich. Stefan Kraft, Manuel Fettner, Gregor Schlierenzauer und Michael Hayböck beendeten den Wettkampf auf Platz vier, mit beinahe 100 Punkten Rückstand auf Polen. Slowenien wurde am Ende Fünfter.

Nach einer Pause geht der Skisprung-Weltcup am 3. März in Lahti weiter. Nach den drei Großveranstaltungen in diesem Winter geht es dann im Saisonfinale um den Gesamtweltcup.

21.02.2018

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